Donnerstag, 17. September 2015

Souvent Fauché...

Ich bin als Bauherrin heute ziemlich frustriert, denn alle unsere bisherigen Zeitpläne sind erstmal zerbröselt. Zumindest haben wir heute endlich eine Info bekommen und hängen nicht mehr ganz so in der Luft, wie es denn jetzt weitergeht.

So wie es aussieht, kommt unsere Bodenplatte nicht vor Ende Oktober. Ich vermute mal, das Haus kommt dann irgendwann Ende November und wir können mit viel Glück im Februar einziehen. : (
Wenn wir auf die totale Baustelle ziehen, geht es möglicherweise ja schon etwas früher. Mal sehen ...

Wenn es nicht früher klappt, bedeutet es leider hohe Zusatzkosten, da wir eine stattliche Miete haben, die wir natürlich zusätzlich zur Kreditrate bezahlen müssen.

Für die Bodenplatte kommt vielleicht auch nochmal ein hübsches Extrasümmchen auf uns zu. Davor schlottern mir wirklich schon ein bisschen die Knie, zumal wenn die Miete noch oben drauf kommt.

Ich lege hier also erstmal eine kleine Pause ein und versuche in der Zwischenzeit, soviel Geld wie möglich zu verdienen. Drückt mir die Daumen!

Ach ja, ich verkaufe übrigens auch Malerei und Zeichnung in meinem Etsy-Shop  
; )

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KURZER NACHTRAG:

Es geht an anderen Stellen dennoch voran. Heute haben wir zusammen mit dem Vermesser und dem Verkäufer im strömenden Regen unsere brandneuen Grenzsteine bewundert.

Der Regen war auch der Grund, warum ich leider kein Foto vom mittlerweile absolut dornenfreien Grundstück gemacht habe. Der Forst-Mulcher hat wirklich ganze Arbeit geleistet und es sieht super aus!

Ich kann mir schon richtig vorstellen, wie schön unser Garten später sein wird. Ich hoffe, ich muss nicht mehr so lange darauf warten.

Also bitte Bernd, beeil dich!






Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hallo Laumee,

oh, was hat denn das Bodengutachten ergeben? Muss da einiges an Boden ausgetauscht werden? Oder warum müsst ihr mit Mehrkosten rechnen?

Was ich aber nicht ganz verstehe ist dein Punkt mit der Doppelbelastung wegen der Miete. Ist das nicht unabhängig vom Baustart? Die Kreditraten sind doch am Anfang abhängig von der Kreditsumme, die ihr schon abgerufen habt, oder? Und die ersten richtigen Kosten kommen ja mit der Bodenplatte und dann Hauslieferung. Entscheidend ist ja dann die Zeit ab Baubeginn. Dass es da keine unnötigen Verzögerungen gibt. Das einzige was noch dazu kommt (so war es jedenfalls bei uns) sind die Bereitstellungszinsen auf das Geld was noch nicht abgerufen wurde. Aber das hält sich ja noch einigermaßen im Rahmen mit der Zusatzbelastung. Demnach dürftet ihr doch durch einen späteren Baustart keine größere Doppelbelastung mit Kredit und Miete haben als ursprünglich geplant. Oder habe ich da gerade einen Denkfehler?

Drücke euch aber die Daumen, dass es trotzdem bald los geht und dann auch alles zügig und reibungslos läuft.

Viele Grüße,
Rico

Laumee hat gesagt…

Hallo Rico,

ja, es muss ein bisschen was extra gemacht werden. Ich glaube, Mehrkosten bei den Erdarbeiten sind relativ normal. Mich macht nur vollkommen nervös, dass wir nicht wissen, wie hoch die Kosten sein werden. Unter Stress kann ich da leider ganz schön kreativ werden. ; )

Wir müssen mit der Zahlung der Kreditraten auf jeden Fall Ende des Jahres beginnen. Wie das abläuft, wenn noch nicht der gesamte Betrag abgerufen worden ist, verstehe ich momentan auch nicht. Ich werde das mit unserem Bankberater klären. Da lässt sich vielleicht eine Lösung finden.

Ich glaube, das ist einfach der ganz normale Wahnsinn beim Hausbau. Ein bisschen Frust gehört dazu.
Bei mir kommt in den letzten Monaten auch noch beruflicher Sress dazu und da geht mein Nervenkostüm zwischendurch schon mal in die Knie. ; )

Danke für's Daumendrücken! Dein Blog ist übrigens super.: )

Viele Grüße

Laumee

Anonym hat gesagt…

Hallo Laumee,

oh ja, das kann ich gut nachvollziehen. Diese Ungewissheit über die Kosten sind hart. Bei uns wurde damals bei den Erdarbeiten ein alter Keller gefunden (natürlich genau in der Ecke wo keine Bohrung für das Bodengutachten gemacht wurde). Das bedeutete dann eine Woche mehr Arbeit für die Bodenplattenjungs, der ganze Abraum konnte nicht als Oberboden entsorgt werden, sondern nur als Bauschutt, weil der ganze Boden durchmischt war mit Teilen vom Keller und es musste das tiefe Loch aufgefüllt und verdichtet werden. Wir hingen wochenlang in der Luft und wussen nicht was an Extrakosten auf uns zu kommt. Nachdem wir hörten, dass in Dresden jemand um die 70.000€ Mehrkosten hatte, wegen "Bauschutt", beruhigte uns das nicht wirklich. Aber bei denen wurde ein ganzes Mehrfamilienhaus, welches im Krieg zuerstört wurde einfach so liegen gelassen. Das waren also ganz andere Dimensionen als bei uns. Glaube am Ende mussten wir "nur" 1900€ Mehraufwand fürs Fundament bezahlen und 2800€ für den gesamten Abtransport des Erdreiches. Aber ein kleines Reservepolster war dann natürlich gleich zu Beginn verbraucht. Zum Glück hatten wir viele "Geldpuffer" eingeplant für unerwartete Mehrkosten. Also so Sachen wie "Sauna im Garten", wo eigentlich klar war, dass die noch nicht gleich gebaut wird. Aber das verschafft einem einen Puffer, wenn man sowas mit einplant und das Geld dann umplanen kann :-)

Viele Grüße,
Rico

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